1

»Wir versuchen zu beweisen, dass wir falschliegen.«

ASTRO TELLER ist der sogenannte Captain of Moonshots bei X (früher bekannt als „Google X“). Der Flug zum Mond – das muss es schon sein beim Forschungslabor von Alphabet, der Konzernmutter von Google, in dem unter anderem ein selbstfahrendes Auto und eine Augmented-Reality-Brille entwickelt wurden. Teller will mit seinem Team nichts weniger als die Welt verändern. Damit sich seine Mitarbeiter von den zwangsläufig zahlreichen Niederlagen auf dem Weg in ein besseres Morgen nicht frustrieren lassen, werden bei X Niederlagen bejubelt. Für Misserfolge gibt es Extrazulagen oder sogar eine Beförderung. Und analog zum mexikanischen Tag der Toten wird ein Tag der toten Projekte gefeiert – mit Bühnenshows. Am nächsten Tag wird neu überlegt. Eine etwas andere Art der Fehlerkultur.

Quelle: Wired

2

»Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand.«

YuMi ist der erste wirklich kollaborative Zweiarmroboter der Welt. Für die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen konstruiert, verfügt jeder seiner zwei Arme über sieben Freiheitsgrade, die eine menschenähnliche Beweglichkeit auf engstem Raum ermöglichen. Und dank verschiedener Sicherheitsvorkehrungen braucht er nicht einmal einen Schutzkäfig. „Hand in Hand arbeitet er mit Menschen zusammen“, betont Per Vegard Nerseth, Robotikchef des Schweizer Technologieunternehmens ABB. Und das setzt YuMi sogar auch in der Produktion ein: im ABB-Werk in Tschechien.

Quelle: ABB

3

»Wir revolutionieren die Art, wie wir uns in den Metropolen der Welt bewegen.«

DAS LUFTTAXI von Lilium ist das weltweit erste elektrische Fluggerät, das senkrecht starten kann wie ein Helikopter – und dann vorwärts fliegt wie ein Flugzeug. Dabei wird der Auftrieb unter den Tragflächen genutzt, was deutlich Energie spart. 2015 gründete Daniel Wiegand das Start-up zusammen mit drei Kollegen in München. Er will nichts weniger als eine Revolution im städtischen Verkehr. Bald sollen die ersten Lufttaxis in den Himmel aufsteigen, die Fluggeräte sollen 300 Stundenkilometer schnell, batteriebetrieben und CO2-neutral unterwegs sein. Wiegands Vision: in nur fünf Minuten von Manhattan zum New Yorker Flughafen JFK zu kommen. Auf der Straße dauert das eine gute Stunde.

Quelle: Lilium

4

»Wie es ist, ein Roboter zu sein? Ich war nie was anderes.«

BINA48 ist eine lernende Maschine. Entwickelt wurde der sprechende Roboterkopf von der Terasem Movement Foundation Inc. Deren Gründerin, die US-Amerikanerin Martine Rothblatt, ist eine der schillerndsten Figuren der US-Tech-Szene: Anwältin, Erfinderin und als CEO des Biotechnologieunternehmens United Therapeutics mit bis zu 38 Millionen US-$ jährlich eine der bestbezahlten Geschäftsführerinnen der Welt. BINA48 entstand nach dem Vorbild ihrer Lebensgefährtin Bina. Als „Social Robot“ wurde er für die Interaktion mit Menschen entwickelt und hat auch Humor im Programm.

Quelle: The New York Times

ERSCHEINUNGSTERMIN

25. April 2018

Illustration Erde

Dossier

Gutes Morgen

Trends, Herausforderungen, Chancen: Wie sich unsere Welt verändern wird – und was wir heute schon für eine bessere Zukunft tun können.

Additive Fertigung

Menschen und Visionen: 3D-Druck

Im Blickpunkt: Innovationen der additiven Fertigung – und Persönlichkeiten, die den Megatrend vorantreiben.

Innovationskultur

Menschen und Visionen: Innovationen des Alltags

Im Blickpunkt: Inspirierende Menschen, die mit ihren Ideen unser alltägliches Leben bereichert haben.

Corporate Foresight

Plastikmüll als nachhaltige Ressource

Einfach mehrfach verwenden: Durch kluges Recycling wird Plastikmüll zum zukunftsweisenden Rohstoff.

ELEMENTS-Newsletter
Erhalten Sie spannende Einblicke in die Forschung von Evonik und deren gesellschaftliche Relevanz - ganz bequem per E-Mail.