Rührkesselreaktor vs. Mikroreaktor

Lesezeit 1 Minuten

Reagieren Chemikalien miteinander, entsteht oft Wärme, die abgeführt werden muss. Kleine Durchflusskessel, die mittels 3D-Druck hergestellt werden, ermöglichen eine effizientere Kühlung als klassische Rührkessel. Zwei Systeme im Vergleich

ERSCHEINUNGSTERMIN2. August 2022

INFOGRAFIK MAXIMILIAN NERTINGER

RÜHRKESSELREAKTOR
Das große Reaktorvolumen sorgt für eine starke Wärmeentwicklung. Damit es nirgendwo im Kessel zu heiß wird, muss ein sehr kaltes Kühlmittel (–196°C kalter Stickstoff) durch die Reaktorummantelung gepumpt werden.
Größenvergleich
Effizienzvergleich der Reaktortypen*
Mikroreaktor

Rührkesselreaktor

☐ = Ø Jahresstromverbrauch von 100 deutschen Haushalten: 310

Quelle: destatis.de
Mikroreaktor

Rührkesselreaktor

☐ = CO2-Ausstoß eines Airbus A320 auf dem Flug von München nach Berlin: 37

Quelle: atmosfair.de
Mikroreaktor

Rührkesselreaktor

* bezogen auf den Kühlaufwand für eine Produktionsmenge von jährlich 150.000 Tonnen bei der Ortholithiierung
MIKROREAKTOR
Viele dünne Reaktorröhrchen sorgen dafür, dass die punktuelle Temperaturentwicklung geringer ist. Weil alle Röhrchen von Kühlmedium umgeben sind, wird die Wärme zudem besser abgeführt.
Neues Produktionsverfahren
Durch 3D-Druck können Reaktorbauteile in Formen gefertigt werden, die bei herkömmlichen Produktionsverfahren wie etwa Spritzguss nur mit großem Aufwand hergestellt werden können.

Lesen Sie zum gleichen Thema: Mikroreaktoren aus dem 3D-Drucker

ERSCHEINUNGSTERMIN

2. August 2022

Effizienzsteigerung

Mikroreaktoren aus dem 3D-Drucker

Weniger CO2-Emissionen und ein geringerer Energieverbrauch in der chemischen Produktion – dank additiver Fertigung.

Monolith ROMEOVideo

Chemieproduktion

Ein Reaktor mit guter Energiebilanz

Forscher des ROMEO-Projekts entwickelten ein Verfahren, das eine großtechnische Reaktion energieeffizienter macht.

Klimawandel

Besserer Klimaschutz durch mehr Energieeffizienz

Plädoyer: Um den globalen Klimawandel aufzuhalten, ist eine effizientere Energienutzung nötig.

Additive Fertigung

Die gedruckte Anlage

Gut für Umwelt und Wirtschaftlichkeit: Evonik nutzt beim Bau eigener Anlagen Maschinenteile aus dem 3D-Drucker.

ELEMENTS-Newsletter
Erhalten Sie spannende Einblicke in die Forschung von Evonik und deren gesellschaftliche Relevanz - ganz bequem per E-Mail.