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Elektrolyse

Innen drin ist alles anders

Die chemische Industrie ist energie- und rohstoffintensiv. Ihre Prozesse zu elektrifizieren, kann wesentlich dazu beitragen, sie klimafreundlicher zu machen. In dem Forschungs- und Innovationsprojekt „ETOS“ arbeitet Evonik gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft daran, chemische Reaktionen künftig mit Strom anstatt mit fossilen Energieträgern zu betreiben.

Zwei halb mit farbigen Flüssigjeiten gefüllte Erlenmeierkolben, zwischen denen Elektrospannung knistert.
Interview

"Es gibt viele Hebel, um Glas nachhaltiger zu machen"

Als Verpackungsmaterial steht Glas in harter Konkurrenz zu Kunststoff, Blech und Karton – aber bei der Wiederverwertung wartet es mit klaren Vorteilen auf. Dirk Diederich, Geschäfts­führer des Instituts für Glas- und Rohstofftechnologie in ­Göttingen, erklärt, in welchen Anwendungen Glas besonders punkten kann und wie es sich weiter optimieren lässt.

Grafik mit Flaschen
Konsum

Klare Verbesserung

Kratzfest, stabil und glatt – so wünschen sich Verbraucher Flaschen und Gläser. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen die ­Behälter beschichtet werden. Auf Basis von Silanen entwickelt Evonik mit dem Partner TotalEnergies eine besonders sichere und umweltfreundliche Alternative zum bisherigen Verfahren.

Reibtest für beschichtete Flaschen
Biosolutions

Wie am Schnürchen

Seide fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden. Jetzt lässt sich der kostbare Stoff sogar auf biotechnologischem Weg herstellen. Gemeinsam mit der Firma Amsilk produziert Evonik das Vorprodukt für eine Hochleistungs­faser mittels ­Fermentation – nach dem ­Vorbild der Natur.

Ein weißes Tuch entsteht aus einer klaren Flüssigkeit in einem Erlenmeierkolben
Fermentation

Vom Spinnen-Gen zum seidenen Faden

Das Unternehmen Amsilk hat einen Prozess entwickelt, der Bakterien das Protein produzieren lässt, aus dem Spinnen ihren Faden spinnen. Nach diesen zehn Schritten kann aus der Spinnenseide eine Bluse entstehen.

Die Grafiken, die den Weg zum Produkt beschreiben.
Pharma

Wie RNA-Therapeutika und Lipidnanopartikel die Zukunft der Medizin prägen

Synthetische Messenger-RNA hat die Entwicklung von ­Medikamenten revolutioniert. Nach Infektionskrankheiten rücken nun Krebs und seltene Krankheiten in den Fokus. Ein wichtiger Faktor sind dabei die Verabreichungssysteme.

Portrait Robert S. Langer. im Labor.
Chemie

ELEMENTS Audio

Hier findet Ihr die ELEMENTS zum Hören: In unseren Podcasts lassen wir Experten zu Wort kommen und direkt über ihre Projekte berichten.

Alternativbild

BIOSOLUTION

Die Grafiken, die den Weg zum Produkt beschreiben.
Fermentation

Vom Spinnen-Gen zum seidenen Faden

Das Unternehmen Amsilk hat einen Prozess entwickelt, der Bakterien das Protein produzieren lässt, aus dem Spinnen ihren Faden spinnen. Nach diesen zehn Schritten kann aus der Spinnenseide eine Bluse entstehen.

Ein weißes Tuch entsteht aus einer klaren Flüssigkeit in einem Erlenmeierkolben
Biosolutions

Wie am Schnürchen

Seide fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden. Jetzt lässt sich der kostbare Stoff sogar auf biotechnologischem Weg herstellen. Gemeinsam mit der Firma Amsilk produziert Evonik das Vorprodukt für eine Hochleistungs­faser mittels ­Fermentation – nach dem ­Vorbild der Natur.

Junge asiatische Frau mit Creme auf den Wangen.
Pflege & Kosmetik

Harter Wettbewerb um sanfte Pflege

Ein Forschungs- und Entwicklungsteam in Schanghai hat einen neuen Kosmetikemulgator für den chinesischen Markt entwickelt. Für die gewünschte Wirkung sorgt ein Nebenprodukt der Reisproduktion.

Eine gescheckte Kuh frisst eine Chili-Schote von einem Chili-Strauch.
Biosolutions

Scharfe Lösung: Manche mögen's heiß

Was nach einem kulinarischen Experiment klingt, ist angewandte Wissenschaft für die Tierernährung. Natürliche Schärfe aus Chili könnte helfen, Nährstoffmangel von Kühen während der frühen Laktation und bei Hitzestress im Sommer vorzubeugen.

A woman with long, tied-back dark hair. A globe is painted on her face, depicting continents and oceans. The background is neutral gray, and her shoulders are bare.
Pflege & Kosmetik

Dem Trend voraus

Lange bevor Nachhaltigkeit ein gesellschaftlicher Trend wurde, hat Evonik die ersten enzymatisch hergestellten Emollients auf den Markt gebracht. Heute sind sie in der Kosmetikindustrie sehr gefragt.

Die Trommel einer Waschmaschine mit farbiger Wäsche.
Konsum

Guter Duft, gutes Gefühl, gut für die Umwelt

Tony Liu hat gemeinsam mit seinem Team einen transparenten Weichspüler für den asiatischen Markt entwickelt, der auf den Zusatz von Lösungsmitteln verzichtet. Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit gelang der Durchbruch: ein besonders umweltfreundliches und kostengünstiges Produkt.

Guillaume Climeau im Gespräch mit Bernd Kaltwaßer
Pflege & Kosmetik

„Wir teilen dieselbe Vision“

L’Oréal ist der größte Kosmetikhersteller der Welt. Was Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit Abolis und Evonik für den Konzern aus Paris bedeuten, erklärt Guillaume Climeau, Leiter der Geschäftsentwicklung und des Allianzmanagements in der Forschung und Innovation von L’Oréal.

Zwei Frauenhände öffnen von links einen Creme-Tiegel. Eine Frauenhand nimmt von rechts mit einem Finger etwas aus dem Tiegel.
Pflege & Kosmetik

Beziehungspflege

Kosmetika sorgen nicht nur dafür, dass wir gut aussehen und uns wohlfühlen, sie werden auch immer umweltfreundlicher. Evonik arbeitet daran, biobasierte Inhaltsstoffe und eine nachhaltige Produktion voranzutreiben – mit eigenen Innovationen, Partnerschaften und Übernahmen. Gemeinsam mit L’Oréal hat das Unternehmen jetzt in das französische Start-up Abolis investiert, das biotechnologische Moleküle für Pflegeprodukte herstellt.

Eine Ghanaerin steht vor einem breiten Stamm eines Affenbrotbaumes. Sie trägt einen Transportkorb auf dem Kopf und lächelt in die kamera.
Biosolutions

Vom Baum des Lebens profitieren

Die Frucht des Afrikanischen Affenbrotbaums dient als wichtige Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung und stiftet auch jenseits von Afrika breiten Nutzen – als Superfood und als Bestandteil von Pflegeprodukten für Haut und Haar.

Leicht rötliches Algenöl, das in ein Glas ließt.
Ernährung

Neue Quelle für natürliche Nährstoffe

Das Algenöl von Veramaris ist eine nachhaltige Quelle für wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Zu Beginn mussten einige Hürden überwunden werden. Entmutigen ließ sich das Team davon nicht. Heute gehört Veramaris zu den am schnellsten wachsenden Biosolutions von Evonik.

Evonik-Länder

Hier stellen wir Länder und ihre Kultur vor, in denen Evonik aktiv ist.

NACHHALTIGKEIT

Grafik mit Flaschen
Interview

"Es gibt viele Hebel, um Glas nachhaltiger zu machen"

Als Verpackungsmaterial steht Glas in harter Konkurrenz zu Kunststoff, Blech und Karton – aber bei der Wiederverwertung wartet es mit klaren Vorteilen auf. Dirk Diederich, Geschäfts­führer des Instituts für Glas- und Rohstofftechnologie in ­Göttingen, erklärt, in welchen Anwendungen Glas besonders punkten kann und wie es sich weiter optimieren lässt.

Eine Kugel aus gebrauchten Kunststoffteilen.
Circularity

"Hochwertiger Einsatzstoff ist entscheidend"

Beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft gilt im Bereich des Kunststoffs die Pyrolyse als vielversprechender Weg für einen neue Nutzung von vermischten oder verschmutzten Kunststoffresten. Nirav Shah, Global Director Re-refining & Re-cycling bei Evonik, erläutert im Interview den aktuellen Stand dieser Entwicklung.

Ein dunkler Tropfen tropf von einer Pipette auf eine purpurfarbene Platte
Circularity

Edler Tropfen

Weltweit soll mehr Kunststoff recycelt werden. Die Pyrolyse, also das Verflüssigen von Plastikabfällen, schafft hier neue Möglichkeiten. Evonik bietet Hilfsstoffe und Technologien, um die Qualität von Pyrolyseöl so zu verbessern, dass es sich für die Produktion von Polymeren eignet.

Eine Ölraffinerie mit vielen Rohren.
Circularity

Noch eine Runde

Beim chemischen Recycling von Kunststoffen kommt es auf die Qualität des dabei entstehenden Pyrolyseöls an. Je reiner das Produkt, desto mehr Möglichkeiten bieten sich zur Weiterverarbeitung. So funktioniert der Kreislauf.

USA - EU - China: Flaggen
Politik

Pyrolyse und die Politik

Welche Rolle Pyrolyseöle aus Plastikabfällen künftig bei der Herstellung neuer Kunststoffe ­spielen können, ist nicht nur eine Frage der Reinheit und der technischen Machbarkeit. Auch politische Rahmenbedingungen entscheiden darüber mit und setzen Anreize für ein ­chemisches Recycling – oder nicht. Ein Blick auf die EU, die USA und China, wo zusammen rund drei Viertel der weltweiten Steamcracker-Kapazitäten angesiedelt sind.

Luftbild vom Evonik-Standort in Herne
Energiewende

Chemiewerk heizt 1.000 Haushalte

Sie ist ein ungehobener Schatz: Die Abwärme aus der industriellen Produktion, die bislang zu großen Teilen ungenutzt in die Umwelt entweicht. Gleichzeitig wächst der Bedarf an klimafreundlicher Wärme für Städte und Regionen. Die gezielte Kopplung von Industrie, Energieversorgung und Kommunen ist ein wichtiger Hebel, um Klimaschutz, wirtschaftliche Effizienz und Versorgungssicherheit zusammenzubringen. Ein Projekt am Evonik-Standort in Herne zeigt, wie es geht.

3D-Rendering einer rakete, die durch die Wolken aufsteigt.
Wasserstoffperoxid

Nachhaltige Antriebe verleihen Raumfahrt Schub

Die Raumfahrtindustrie ist in Bewegung: Der Drang nach technischem Fortschritt und nachhaltigen Antrieben bringt eine Vielzahl von neuen Akteuren hervor, die diese Entwicklungen vehement vorantreiben. Dem umweltverträglichen Treibstoff PROPULSE von Evonik Active Oxygens kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

Eine Buche im Wald
Nachhaltigkeit

Effizienz und Nachhaltigkeit sind kein Widerspruch

Klimaziele ohne Umsetzungsplan, Regulierungen ohne Wirkung: Wo steht Nachhaltigkeit wirklich? Und welche Rolle spielt dabei die Chemiebranche?

Ein KI-generiertes Bild zeigt eine PET-Flasche, in deren Innerem eine PV-Anlage und Windräder sind .
Energiewende

Recycling mit Energie aus Sonne und Wind

Bei der Herstellung von nachhaltigem Biodiesel sind Alkoholate schon heute zentral. Künftig sollen sie auch beim chemischen Recycling eine wichtige Rolle spielen. In Singapur produziert Evonik die Katalysatoren seit kurzem klimaneutral in einer weltweit einzigartigen Anlage. Dafür hat der Konzern den EuroCham Sustainability Award 2025 für Innovationen in der Dekarbonisierung erhalten.

Eine Klimaanlage auf einer roten Wand
Foresight

Cool bleiben …

… und weitermachen – mit der Entwicklung nachhaltiger Klimaanlagen. Denn so angenehm ein kühler Raum bei hohen Temperaturen ist: Es braucht moderne Technologien, die die Erderwärmung nicht weiter beschleunigen.

Gesundheit & Wohlbefinden

Alexander Fleming in seinem Labor.
Pharma

Gefährliche Resistenzen

Die Entdeckung der Antibiotika hat die Medizin revolutioniert – und zugleich den Keim für eine globale Krise gelegt. Denn immer häufiger lassen sich Bakterien mit den verfügbaren Mitteln nicht mehr bekämpfen.

Ein Mann im Vollschutz mit Ganzkörperanzug, Schutzbrille und Gummihandschuhen hält zwei kleine Glasröhrchen.
Lipidnanopartikel

Forschung von Küste zu Küste

Lipidnanopartikel haben Therapeutika auf Basis von Messenger-RNA zum Durchbruch verholfen. Evonik treibt diese Entwicklung voran – nicht zuletzt durch eine starke Präsenz in den Biotech-Hochburgen Vancouver (Kanada) und Cambridge (USA).

Zwei unterschidliche Iris.
Gesundheit & Wohlbefinden

Augenblick mal

Nehmen Sie sich einen Augenblick, um zu erfahren, welche innovativen Lösungen Evonik bereit hält: etwa für Kontaktlinsenträger.

Junge asiatische Frau mit Creme auf den Wangen.
Pflege & Kosmetik

Harter Wettbewerb um sanfte Pflege

Ein Forschungs- und Entwicklungsteam in Schanghai hat einen neuen Kosmetikemulgator für den chinesischen Markt entwickelt. Für die gewünschte Wirkung sorgt ein Nebenprodukt der Reisproduktion.

A woman with long, tied-back dark hair. A globe is painted on her face, depicting continents and oceans. The background is neutral gray, and her shoulders are bare.
Pflege & Kosmetik

Dem Trend voraus

Lange bevor Nachhaltigkeit ein gesellschaftlicher Trend wurde, hat Evonik die ersten enzymatisch hergestellten Emollients auf den Markt gebracht. Heute sind sie in der Kosmetikindustrie sehr gefragt.

In meinem Element

Gut 20 Tropfen Quecksilber auf einer grauen Fläche

"Unsere Spiegel umfassen den Raum"

Quecksilber - ein Metall in Bewegung. Heute wird es wegen seiner Giftigkeit für den Menschen meist nur noch in Nischenanwendungen eingesetzt. Früher war es nicht nur in Thermometern vertreten, sondern etwa auch bei der Produktion von ganz besonderen Spiegeln. Eine Technik, die Steffen Noack sich erstmal selbst beibringen musste.

Alternativbild
Eine Stumpfe Stachelschnecke unter Wasser.

"Dieses Blau ist himmlisch!"

Ein Blau mit über 1000-jähriger Geschichte, das durch Brom-haltige Verbindungen einzigartig wird: Für die Ptil Tekhelet Association in Jerusalem ist es unabdingbar, um den jüdischen Gebetsschal auf traditionelle Art zu produzierten - als einzige weltweit. Physiker und Elektrotechniker Baruch Sterman erklärt die Hintergründe.

Alternativbild
Thorsten Schumm hält eine große analoge Stoppuhr auf der rechten Hand und lacht.

"Wir wollen die präziseste Uhr der Welt bauen"

Zeit wird längst nicht mehr nur in menschlichen Dimensionen gemessen. Atomuhren steuern und lenken präziser als Menschen es könnten. Die Technische Universität Wien will nun noch einen Schritt weiter gehen und stellt die Uhren nach dem Atomkern.

Alternativbild
Symbolbild Wasserstoff

Wasserstoff aus der Bioraffinerie

Am Evonik-Standort in Rheinfelden an der Grenze zur Schweiz wird Wasserstoff auf eine unkonventionelle Art und Weise hergestellt.

Alternativbild

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