Intranasale Formulierungen
Orale Formulierungen
Perkutane Formulierungen
Parenterale Formulierungen
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Wie Medikamente in den Körper kommen

Pharmazeutik und Medizin haben in den vergangenen 200 Jahren die Art, medizinische Wirkstoffe in den Körper einzubringen, beträchtlich erweitert. Grundsätzlich waren alle vier Arten aber schon in der Antike bekannt.

Dank des zunehmenden Wissens über die Biochemie des Körpers haben sich Wirkstoffformulierungen zu Hightech-Verfahren entwickelt.

Tablette

1850er

Die frühen Tabletten werden aus einer Mischung aus Wirkstoff, Füllmitteln wie Stärke und Bindemitteln wie Gelatine gepresst.

Kapsel

1870er

Mit zusammensteckbaren Kapseln lassen sich unangenehm schmeckende Wirkstoffe in Pulverform besser verabreichen.

Dragee – Tablette mit Zuckerüberzug

1930er

Nach dem Vorbild von Konditoren bekommen Dragees einen dicken Zuckerüberzug, der vor Licht und Feuchtigkeit schützt.

moderne Tablette

1950er

Mit Überzügen aus hauchdünnen Polymerschichten können Tabletten zeitversetzt oder nur in bestimmten Darmabschnitten wirken.

Passive Drug Delivery – Liposomen

1990er

Die Lipid-Doppelschicht, manchmal auch um eine Polyethylenglykolschicht ergänzt, schützt den Wirkstoff bis zum Zielgewebe.

Passive Drug Delivery – Metallpartikel

2000er

Zuckerumhüllte Partikel aus Gold oder Eisenoxid führen, physikalisch angeregt, in Tumorzellen zum Zelltod.

Active Drug Delivery – Liposomen

Zukunft

Formulierungen wie Liposomen sollen dank spezieller Liganden-Moleküle zielgenau an die Rezeptoren von Tumorzellen andocken.

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