LIEBE LESERINNEN UND LESER,

woraus besteht eigentlich Ihre Sonnencreme? Weshalb duftet Ihr Shampoo nach Kokosnuss? Und wissen Sie, was Ihre Hautcreme so schön cremig und weiß macht? Mehr und mehr Kosmetikkunden stellen solche Fragen. Sie geben sich nicht länger damit zufrieden, dass ihre Produkte gut riechen und funktionieren. Sie wollen genau wissen, welche Inhaltsstoffe verwendet werden. Und sie wissen genau, welche sie nicht wollen. Die Hersteller dieser Produkte stehen damit vor großen Herausforderungen. Und vor großen Chancen. Denn die Nachfrage nach Kosmetik – möglichst natürlich, nachhaltig und gesund – wächst und wächst. Allein in Deutschland hat sich der Umsatz mit Kosmetikprodukten in den vergangenen zehn Jahren von 600 Millionen auf 1,2 Milliarden € verdoppelt. Als Lieferant spezieller Inhaltsstoffe profitiert Evonik von diesem Trend – und setzt mit seiner Forschung alles daran, die letzten Geheimnisse unserer Haut zu lüften. Wir haben diese Forscher begleitet, von Marl bis Berlin und von Hamburg bis nach Frankreich, ins Cosmetic Valley.

Doch die Forschung geht auch unter die Haut: Medizinische Wirkstoffe durch den Körper zu transportieren und sie genau dort zur Entfaltung zu bringen, wo sie wirken sollen, ist eine Kunst für sich. Seit 120 Jahren arbeiten Wissenschaftler daran, Arzneimittel chemisch optimal zu verpacken. Die Nanotechnologie eröffnet neue Möglichkeiten. Der Traum der Forscher klingt wunderbar: Sie wollen Krebszellen frühzeitig und gezielt mit molekularer Präzision abtöten.

Und dann gibt es bei Evonik in diesem Herbst noch etwas zu feiern: Die Creavis, unsere strategische Innovationseinheit, wird 20 Jahre alt. Creavis- Chef Professor Stefan Buchholz hat uns im Interview erklärt, wie dort neue Ideen entstehen und zu erfolgreichen Geschäften entwickelt werden. Zugleich haben wir das Jubiläum zum Anlass genommen, Wendelin Stark von der Universität Zürich nach seiner Sicht auf die Zukunft der Innovation zu fragen. Der Forscher am Institut für Chemie- und Bio­ingenieurwesen argumentiert provokant und radikal: Umwälzungen wie in der Musik- oder Medienbranche könnten auch die bislang so stabile Chemieindustrie auf den Kopf stellen. Die Dinosaurier sterben aus, agilen Start-ups und kreativen Spin-offs gehört die Zukunft! Erleben wir gerade den Anfang vom Ende?

Das Evonik-Magazin ELEMENTS erscheint auf Deutsch und Englisch, gedruckt und digital. Wenn Sie uns regelmäßig lesen möchten, können Sie ELEMENTS kostenlos abonnieren. Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre und freue mich auf Ihre Kommentare: elements@evonik.com

Matthias Ruch
Chefredakteur ELEMENTS

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