LIEBE LESERINNEN UND LESER,

wie kann man echtes Leder umweltfreundlich durch Kunstleder ersetzen? Wie können wir die Bestandteile des Erdöls noch umfassender nutzen? Wie machen wir aus den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler neue Produkte? Und wie verändern diese Produkte unser Leben? Dieser ­Zusammenhang aus Forschung, Innovation und Gesellschaft ist es, der uns in ELEMENTS antreibt.

Schier grenzenlos etwa scheinen die Möglichkeiten des 3D-Drucks. Der Stoff, aus dem diese 3D-Träume sind, heißt Polyamid 12. Was kann dieses PA 12? Wo stößt es an Grenzen? Diesen Fragen gehen wir nach, und wir starten unsere Suche im belgischen Löwen. Dort arbeiten die 3D-Pioniere von Materialise.

Um die steigende Nachfrage nach PA 12 bedienen zu können, plant Evonik eine neue Anlage für 400 Millionen €. Nicht in Asien oder Amerika, sondern in Nordrhein-Westfalen. Ein Beleg für die Attraktivität des Industrie­standorts Deutschland? Der zählt zu den besten der Welt, sagt der renommierte US-Ökonom David Audretsch. Von wegen!, hält sein ­französischer Kollege Sylvain Broyer dagegen: Deutschland stehe vor ­gewaltigen demografischen Problemen. Wir haben die beiden ­Wissenschaftler zu einem Streitgespräch eingeladen.

Außerhalb Deutschlands gelingen Innovationen am besten dort, wo ­Kreativität und Kapital zueinanderfinden und der Gesetzgeber für attraktive Rahmenbedingungen sorgt. Reflexartig denkt man da an Tel Aviv oder ans Silicon Valley. Leicht übersehen wird Singapur, das gerade alles daransetzt, an die Spitze der innovativsten Standorte aufzusteigen. Wird der ehrgeizige Stadtstaat auch dieses Ziel erreichen? Wir gehen der Sache vor Ort auf den Grund.

Das Magazin ELEMENTS erscheint viermal im Jahr, auf Deutsch und auf Englisch, gedruckt und digital im Internet. Wenn Sie uns weiter lesen möchten, können Sie ELEMENTS kostenlos abonnieren. Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre und freue mich auf Anregungen und ­Kommentare: elements@evonik.com

Matthias Ruch
Chefredakteur ELEMENTS

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